Rezension: Zurück ins Leben geliebt

Februar 28, 2017

"Oh, oh. Sie hat man wohl erdolcht, Mädchen."


Seiten: 355
Verlag: dtv
Erscheinungsjahr: 2016








Colleen Hoover stand mit ihrem Debüt 'Weil ich Layken liebe', das sie zunächst als eBook veröffentlichte, sofort auf der Bestsellerliste der New York Times. Mittlerweile hat sie auch in Deutschland die SPIEGEL-Bestsellerliste erobert. Mit ihren zahlreichen Romanen, die alle zu internationalen Megasellern wurden, verfügt Colleen Hoover weltweit über eine riesengrosse Fangemeinde. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.
(© dtv)



  




Miles und Tate - eine Lovestory, die unter die Haut geht wie kaum eine andere.

Keine Gefühle - das verordnen sich Miles und Tate zu Beginn ihrer Beziehung. Doch das ist riskant, wenn unter der Oberfläche so viel Verborgenes brodelt.  
(© dtv)







Als Tate zum Studium nach San Francisco zieht, stolpert sie dort gleich am ersten Abend über Miles Archer: Miles, der Freund ihres Bruders, der niemals lächelt, meistens schweigt und so attraktiv ist, dass Tate bei seinem Anblick Herzflattern und weiche Knie bekommt. Miles, der seit sechs Jahren keine Fau mehr geküsst hat und offensichtlich eine schwere Bürde mit sich herumträgt, die ihn bis heute unfähig macht, sich auf eine Beziehung einzulassen. Miles, von dem Tate sich besser fernhalten sollte, wenn ihr ihr Gefühlsleben lieb ist.
Doch wider Willen fühlen die beiden sich unwiderstehlich zueinander hingezogen. Als sie sich näherkommen, gibt Miles zwei Regeln vor:
1. Frag niemals nach meiner Vergangenheit.
2. Erwarte dir keine Zukunft mit mir.
Tate akzeptiert - auch wenn sie weiss, dass sie ein für ihr Seelenleben gefährliches Spiel treibt...
(© dtv)


    




Die Farben gefallen mir sehr gut. Jedoch finde ich Füsse auf einem Cover jetzt nicht gerade sehr schön, obwohl das Gesamtbild ja schon irgendwie zur Geschichte passt. Ich gehöre halt zu den Menschen, die Füsse nicht gerade als etwas Attraktives sehen.^^
Von den Farben her erinnert es mich an den Frühling und ich komme mit den Gedanken weg vom kalten regnerischen Winter, der momentan bei uns herrscht. 
Etwas an der Schriftfarbe stört mich aber auch. Das Dunkelblau passt nicht so ganz ins Bild und trotzdem fällt mir direkt keine Farbe ein, die perfekt aufs Cover passen würde. 



    




Ich bin kein Mensch, der viele Liebesromane liest. Doch wenn ich mal Lust habe, einen zu lesen, greiffe ich auf Colleen Hoover zurück. Sie schreibt voller Emotionen, voller Schmerz, als würde sie gerade selbst darinstecken. Und man hat auch beim Lesen das Gefühl, man wäre anwesend in der Geschichte. Also ich hatte da so Momente, wo ich Magenschmerzen bekam, weil ich mitfieberte. 
Dennoch kann ich nicht sagen, es war perfekt. Für mich waren viele Emotionen da, aber ich weiss, dass Colleen Hoover mehr kann. Bei der Geschichte um Layken und Will musste ich ständig heulen. Diesmal nicht. Wie gesagt, ich hatte Magenschmerzen, aber es war nie so, dass es mich völlig überrumpelte. 
Miles Charakter hat mir so gut gefallen, er war wie Tate selbst gern sagte "widersprüchlich" und dies machte ihn so speziell. Manchmal merkte man ihm seine Gefühle an, in der nächsten Sekunde hatte man wieder keine Ahnung mehr, was er denkt. 
Meine Lieblingsperson in der Geschichte war Cap, der achzigjährige Pilot des Fahrstuhles. Er wusste immer, was los war, er hatte immer einen guten Ratschlag bereit und seine Sätze hatten es immer auf den Punkt gebracht. Ich fand es süss, dass Tate immer zu ihm ging, wenn sie traurig war und reden wollte. 
Eine hübsche Geschichte, man sollte jedoch nicht vor Sexszenen zurückschrecken.

       

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